Erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Spieglein, SpiegleinGedankenversunken springe ich die oberste Stufe der Tram 7 hinunter. Am Lindenauer Markt stoße ich beinahe mit Giuseppe, dem Betreiber des Bistros Amico, zusammen. Ehe auch nur ein Laut aus meinem Mund kommt, ist er in Richtung Rietschelstraße verschwunden. Grinsend schlendere ich über den Lindenauer Markt, da bimmelt mein Handy. Es ist Jason, den ich im Januar in seiner Galerie in der Georg-Schwarz-Straße 84 besucht habe. Er verkündet mir, dass er umgezogen ist. Merseburger Straße. Vor Weihnachten soll ich mich da schon nochmal blicken lassen. „Mach dein Ding!“, ermutigt er mich außerdem.

 

Ja, ich sehe schon, kaum zurück aus dem alten Berlin zurück im „neuen Berlin“, „Hypezig“ (welch garstigen Worte) oder für mich einfach nur „mein Leipzig“, streckt die Georg-Schwarz-Straße schon wieder ihre Fühler nach mir aus. Und wie ich sehe, hat sich in meiner Abwesenheit einiges getan… Es wird also Zeit, meiner Lieblingsstraße wieder mal einen Besuch abzustatten! Geht wieder mit mir auf Entdeckungsreise im wilden Leipziger Westen!

(Text: Helena Mohr/ Foto: Karen Lemme)

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2 Gedanken zu „Erwacht aus dem Dornröschenschlaf

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